A VENDRE - Unique!! - Sterling Spartan et une Batmobile
Essence








I quite like the wild widebody conversion from Koon Design in Germany has done with his Nova/Sterling. He bought the car , and first upgraded the engine, swapping the little Beetle engine for a 220HP 2.8L V6 and strengthening the chassis. Later he stretched the body by almost a foot, and built absolutely massive fender flares as well as adding other minor tweaks like a remote-control hatch. The car has been through a number of iterations with a variety of scoops, wings, and effects.
Definitely looks right out of some post-apocalyptic sci-fi movie, especially with the matte-black paint job and excess of vents.
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Automobile Apokalypse – Endzeitfahrzeuge von Koon-Design (05.03.2009) |
Konstantin ist Allround-Designer, Grieche und wohnt in Deutschland. Zwar befasste er sich auch ausgiebig mit spacemäßigem Produktdesign und Modeentwürfen, am meisten brannte er jedoch immer schon für...
... selbstkreierte Sportwagen-Prototypen. Mitte der Achtziger begann alles mit einem Matra Bagheera. Konstantin wusste anfangs nicht einmal wie man Zündkerzen wechselt, als er mit seinem ersten Projekt begann. Nichtsdestotrotz unterzog der Grieche den französischen Sportwagen mit der Kunststoffkarosserie einem radikalen Umbau. Die Radhäuser des ab 1973 gebauten Bagheeras, der seinerzeit schon von Werk aus futuristisch daher kam und mit drei vorderen Sitzplätzen den ein oder anderen Dorfbullen an Wahrnehmungsstörungen glauben ließ, wurden von Konstantin mit Blech verbreitert, damit an der Hinterachse Zwillingsreifen montiert werden konnten. Aus demselben Material baute „Koon“ seinem Mad-Max-Matra Seitenschweller von der Größe mehrerer Rolltreppenstufen und einen mächtigen Heckspoiler. Fußgängerschutz benötigt in der Endzeit eh kein Mensch. Mit blickdichter V2A-Brille und in selbstdesignten Klamotten, posierte der Selfmade-Man stolz nach getaner Arbeit vor seiner Street Machine. Beim TÜV Nord blieb der Applaus dagegen eher verhalten. Konstantin klapperte so ziemlich jede Prüfbude in der niedersächsischen Tiefebene ab - ohne jeden Erfolg auf eine Plakette. 225er-Zwillingsreifen ohne Festigkeitsgutachten, besagter mangelnder Fußgängerschutz… Irgendwas hatten die Pedanten in Grau immer zu meckern. Irgendwann hatte der Mann aus Hellas deshalb die Faxen dicke, zerlegte sein Projekt und verkaufte es in Teilen. Der Matra war ihm sowieso immer schon zu hoch gewesen.Nach einigen anderen automobilen Versuchsträgern, unter anderem einen Pontiac Fiero den Konstantin im Testarossa-Style aufbaute, fand der Designer schließlich in einem nur 96 Zentimeter hohen Nova GT2 die optimale Ausgangsbasis für sein Idealprojekt. Der auf einer Käfer-Bodenplatte basierende, dramatisch gezeichnete Nova, war von je her das ideale Fantasy- und Endzeitfahrzeug. Condor Man pilotierte 1981 im gleichnamigen Film einen, genauso wie David Carradine, der in seiner Rolle als US-Präsident in dem Trash-Kracher Death Race 2000 einen lästigen Reporter mit seinem Nova Sterling überfuhr.
Von Hollywood zurück nach Hannover: Konstantin kaufte seinen Nova vor einigen Jahren in einem runtergekommenen Zustand und ohne TÜV, aber mit der klaren Vorstellung wie der Wagen einmal aussehen soll. Mittlerweile wurde die einstige Vision – sogar mit TÜV-Segen – auf die Straße gebracht. Mächtige 480er Mickey Thompson-Reifen wurden unter die hinteren mattschwarzen Radkästen gestopft, ein Luftfilterkasten vom Fiat Uno zur Hood Scoop umfunktioniert und eine auf dem Dach montierte Rückfahrkamera erleichtert das Rangieren im Hannoveraner Stadtverkehr. Schließlich nutzt Konstantin den 2,20 Meter breiten Marschflugkörper mit dem hochschwenkenden Dach in den Sommermonaten als Alltagsfahrzeug. Allein 12.000 Euro Prüfgebühren verschlang der Nova GT, von Materialkosten mal ganz abgesehen. Dafür kann Konstantin jetzt ganz legal am Straßenverkehr teilnehmen und beim Ampelsprint versuchen, mit dem 200 PS starken 2.9 Liter Ford-V6 die hinteren Walzen durchdrehen zu lassen… Etwas weiter von deutschen Straßenzulassungs- bestimmungen entfernt als der Nova ist Konstantins Batmobile. Nach George Barris ist Konstantin wahrscheinlich erst der zweite Grieche, der ein Batmobile auf die Räder stellte. Genau wie der in Chicago geborene Sohn griechischer Einwanderer und später weltberühmte Kustomizer, nahm auch er ein Ford-Produkt als Ausgangsbasis. Barris bezahlte seinerzeit einen Dollar für den Lincoln Futura Prototyp aus dem er das Batmobile baute, in einer ähnlichen Preisklasse wird auch knapp 40 Jahre später der Ford Granada III rangiert haben, aus dem Koon sein Fledermausauto baute. Nachdem er aus der Kölner Oberklasselimousine einen El Camino-Verschnitt mit Ladefläche geflext und geschweißt hatte, verbaute das Multitalent dezente Heckflossen, die den Ford auf die stattliche Gesamtlänge von 7,20 Meter bringen. Das an der Fahrzeugfront angebrachte Kreissägeblatt ist selbstverständlich kein Kunststoff-Dummy, sondern dank elektrischem Antrieb voll funktionsfähig.Für die Street Nats 2005 in Hannover schraubte der Schöpfer der mattschwarzen Kreatur Kurzzeitkennzeichen an sein Customcar und fuhr quer durch die Stadt zum Veranstaltungsgelände. Da die vor Ort anwesenden Polizisten die rasende Kreissäge in keine bestehende Fahrzeuggattung einordnen konnten, traten die verwirrten Beamten betreten dreinschauend zur Seite und gewährten Batman freie Fahrt. Konstantin fuhr auf die große Showbühne, räumte einen Pokal ab und fuhr vor Ablauf der Nummernschilder wieder zurück zur Batcave…
Nach der schwarzen Fledermaus ist als Nächstes